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Am 16.11. fand im Audimax der Leucorea eine Engagement-und Demokratie-Werkstatt statt, in der gelaufene Projekte der diesjährigen Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Wittenberg der Öffentlichkeitvorgestellt wurden.
Christian Randel, kam als Redner des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und folgte damit den Gruß- und Dankesworten seitens der LEB AG Anhalt-Wittenberg und denen des stellvertretenden Landrates Herr Hartmann.
Wie wichtig es ist sich zu erinnern und die Lehren von damals in die heutige Zeit zu bringen, zeigten die Projektvorstellungen von Melanie Engler von der Gedenkstätte KZ Lichenburg-Prettin und von Kerstin Krause von den Wirtschaftsjunioren Wittenberg. Während sich an der Lichtenburg internationale Teilnehmer mit der Nazi-Vergangenheit der Lichtenburg auseinandersetzten und ihre „Spuren“ im Stadtpark hinterließen, beschäftigen sich die Wirtschaftsjunioren nach wie vor mit den alternativen Jugendkulturen der Nachwendezeit in Wittenberg. Die Dokumentation ist noch in Arbeit, die Premiere wird auf facebook.de/alternativerepublikwittenberg bekannt gegeben.

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Dass Begegnungen, Kommunikation und gemeinsame Erlebnisse der beste Weg zur Integration sind, zeigte unsere Fahrt nach Frankfurt/Oder, an der einheimische Jugendliche und junge Zuwanderer aus Afghanistan und Syrien teilnahmen. Organisiert vom Jugendmigrationsdienst der AWO und der Beratungsstelle ENTER des IB ging es vom 12. bis 14. Oktober 2016 in den Hoch- und Niedrigseilgarten in Frankfurt/ Oder.
Die meisten von uns lernten sich erst am Anreisetag am Bahnhof in Wittenberg kennen. Mit zwei  Kleinbussen fuhren wir – insgesamt 12 Jugendliche – mit vier Betreuern an die Oder. Wir alle waren sehr gespannt, was auf uns zukommen würde.
Nach dem Mittagessen ging es direkt los mit Teamübungen. Vom Fachpersonal des Hoch-und Niedrigseilgartens wurden wir dazu angeleitet, direkt miteinander ins Gespräch zu kommen und uns kennenzulernen, um gemeinsame Aufgaben lösen zu können. Wir alle hatten daran großen Spaß.

Die Veranstaltung bietet allen Interessenten die Möglichkeit, sich über das Projekt: „Ost im Osten. Einwanderer wirken für Demokratie“ und über das aktuelle Thema „Flüchtlinge“ und „Asylsuchende“ zu informieren und auszutauschen.
Hierfür wird es neben der Diskussionsrunde und dem Erfahrungsaustausch einen Vortrag unter der Überschrift: „Vorurteile gegen Flüchtlinge. Was sagt die Statistik“ geben.
Ziel der Veranstaltung ist, die aktiven Demokratieberater*innen des Fördervereines der Deutschen aus Russland in Sachsen-Anhalt, die im Landkreis Wittenberg wirken, bekannt zu machen und über einen konstruktiven Dialog den massiven Vorurteilen und Rassismen gegenüber Geflüchteten aktiv entgegen zu treten.
Ausgehend von den eigenen Integrationserfahrungen der Deutschen aus Russland sollen die aktuellen Herausforderungen im Bereich Flucht und Asyl thematisiert und Ideen für eine gelingende Willkommenskultur entwickelt werden. So wird deutlich, dass die Deutschen aus Russland für Demokratie und Teilhabe wirken.