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Seit dem 17. Oktober 2016 führt der Kreissportbund Wittenberg im Rahmen von "Mehr Farbe im Spiel" das Pilotprojekt "Seepferdchenkurs für Flüchtlingskinder" in der Schwimmhalle Piesteritz durch.

Der Kurs wird in enger Zusammenarbeit mit der Rosa- Luxemburg- Schule (Schul- sozialarbeiterin Frau Nadin Geue), Vertretern des Landesfachverband der DLRG Sachsen-Anhalt (Geschäftsführer Herr Holger Friedrich und die syrischen Schwimmtrainer Frau Hala Janoud & Herr Hesham Al Hashmi) und der DLRG Ortsgruppe Wittenberg (Vorsitzender Alexander Kölling) durchgeführt. Am Ende werden ca. 40 Flüchtlingskinder, die 10 bis 14 Jahre alt sind und überwiegend aus Syrien stammen, über genügend Schwimmkenntnisse verfügen um das Seepferdchen-Abzeichen zu erhalten. Der Kurs geht bis zum 13.12.2016 und findet jeweils Montag und Dienstag von 09:00-10:00 Uhr statt.

 
Wittenberg, den 18. Oktober 2016 – „Engagementförderung und Demokratiebildung gehören zusammen“, weiß Urte Neubert-Gräf.
Daher habe die Ehrenamtsbörse im Landkreis Wittenberg seit einigen Jahren zu Mitmach-Werkstätten eingeladen. „Diese Tradition wird in der Demokratiepartnerschaft fortgesetzt“, freut sich die Leiterin der externen Fach- und Koordinierungsstelle im Landkreis.
 
Gefördert über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung wolle man am Mittwoch, 16. November, ab 15:30 Uhr, in der Leucorea in Wittenberg, gute Beispiele für demokratische Teilhabe in Vereinen und Zivilgesellschaft präsentieren sowie deren Übertragbarkeit in andere Bereiche diskutieren.
 
„Gleichzeitig wollen wir Erinnerungskultur erlebbar gestalten“, lädt Neubert-Gräf Interessierte aus Gemeinwesen, Wirtschaft und Politik.
Neben Erfahrungsberichten biete man eine Stolpersteinführung und eine szenische Lesung. Im Rahmen der Demokratiekonferenz werde erstmals die Broschüre: „Stolpersteine durch Wittenberg“ präsentiert. „Damit wird an konkreten Beispielen und mit neuen Veranstaltungsformen das Engagement der Menschen in der Region für Vielfalt und Demokratie sichtbar“, erklärt die Demokratieberaterin das Konzept und hofft auf eine große Resonanz.


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Am 8. September fand im Ratssaal des Alten Rathauses eine Veranstaltung der Muslimischen Gemeinde SALAM Treffpunkt Wittenberg und vom Bündnis WB weltoffen statt. Schon in der kurzen Begrüßungsrede des Bürgermeister Jochen Kirchner wurde durch seinen Appell „Wir müssen Ängste erst nehmen“ deutlich, dass das Thema einigen Zündstoff beherbergt. Auch Talaat Awadallah, 2. Vorsitzender von SALAM stellte seinen Verein vor und konnte nicht erbergen, wie sehr ihn das Thema und die letzen Monate emotional bewegen.

Die Referenten Frau Dr. Dina El Omari und Herr Dr. Assem Hefny sind beide an Hochschulen tätig und beschäftigen sich mit dem Islam und der Rolle der Frau darin. Moderiert wurde der Abend von Reinhild Hugenroth und Olaf Kurzhals vom Bündnis WB weltoffen. Dr. Hefny erläuterte den Islam in dem Religion und Weltliches, also der Staat, nebeneinander stehen, aber auch untrennbar sind und als Gesetzgeber die Scharia, die von Gott gesandt wurde, haben. Er verdeutlichte auch, dass der Islam, der ca. 90% weltliche Vorschriften hat, wandelbar ist und auf die aktuelle Zeit angepasst werden muss. Für die Beurteilung der Scharia-Konformität wird der Mufdi befragt und nur er darf darüber urteilen.