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Über die Hälfte des diesjährigen WorkCamps an der Gedenkstätte Lichtenburg Prettin ist schon wieder vergangen. Die Gruppe aus 10 internationalen Teilnehmern ist dabei zu einem festen Team zusammen gewachsen.
Zu Beginn des Camps war die Gruppe zum traditionellen Empfang im Prettiner Rathaus eingeladen. Extra für die Teilnehmer des Camps gab es ein ausgiebiges Frühstück, sowie einen englischsprachigen Film über Prettin und Umgebung mit anschließender Stadtführung und Kirchturmbesichtigung.
Unter der Woche beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Geschichte des KZ und des Parks, der durch die Häftlinge angelegt wurde und um diesen aufzuwerten, arbeitet das Team dort täglich mehrere Stunden, so dass er wieder zu einem Begegnungsort für die Prettiner wird. 

Ort: Stadtpark Prettin, Gustav-Fischer-Straße
Zeit: 26. August 2016, Beginn 17:00 Uhr 
 
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin in Kooperation mit dem Verein Service Civil International und der Stadt Annaburg ein internationales Workcamp in Prettin. Dieses beschäftigt sich, ebenso wie in den beiden vorangegangenen Jahren, explizit mit dem Prettiner Stadtpark, der von Häftlingen des Konzentrationslagers Lichtenburg angelegt und 2014 in einen „Park der Begegnung“ umgewidmet wurde. 
 
Am Samstag, dem 13. August sind zehn Personen im Alter von 19 bis 64 Jahren aus Irland, Japan, den Niederlanden, Russland, Serbien, Spanien und der Ukraine in Prettin angereist. Nach einem Empfang im Prettiner Rathaus am ergangenen Sonntag haben sie die Stadt erkundet, sich intensiv mit der Geschichte der Konzentrationslager im Schloss Lichtenburg sowie des Prettiner Stadtparks auseinandergesetzt und schon erste praktische Arbeiten im „Park der Begegnung“ durchgeführt.
 
Am Freitag, dem 26. August findet um 17:00 Uhr im Prettiner „Park der Begegnung“ (Gustav-Fischer-Straße) eine öffentliche Abschlussveranstaltung statt, in deren Rahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die vergangenen zwei

Wochen zurückblicken und ihre Projektergebnisse präsentieren möchten. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen.

Flüchtlingsinitiativen und Bürger*innenbündnisse pro Demokratie in der Region Anhalt verabschiedeten auf ihrer Klausurtagung ein gemeinsames Positionspapier

Im Jahr 2015 stiegen auch in der Region Anhalt die Zahlen der Asylanträge geflüchteter Menschen. Krisen, Kriege, politische oder religiöse Verfolgung sind nur einige Gründe, die Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Welt zur Flucht aus ihrem Lebensumfeld treiben. Sie suchen in ihren Aufnahmeorten Schutz für Leib und Leben, Ruhe, Frieden – einen Neuanfang.
Um diese Menschen willkommen zu heißen und ihnen zu helfen, sich an ihrem neuen Wohnort zurecht zu finden und so den Start in einen neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, haben sich Initiativen gegründet und Einzelpersonen dazu entschieden, sich für asylsuchende und geflüchtete Menschen zu engagieren. Diesen Herausforderungen zu begegnen und die engagierten Initiativen und Einzelpersonen
zu unterstützen war Motivation und Ziel zugleich, am Samstag, den 13. August 2016, im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Aken, eine Tagung der regionalen Flüchtlingsinitiativen und Bürger*innenbündnisse pro Demokratie in der Region Anhalt zu veranstalten, an der etwa 45 Engagierte aus der gesamten Region teilnahmen. Auf der Grundlage eigener Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe tauschten sich die Teilnehmenden in Diskussionen und Workshops aus. Am Ende der Tagung stand ein von allen Teilnehmenden Initiativen und Bündnisse verabschiedetes Positionspapier.